Mind Mapping ist eine visualisierte Assoziationstechnik (nach Buzan), bei der die Ideenfindung in Form einer Gedankenlandkarte (Mind Map) gestaltet wird und alle Einfälle in Form einer, sich von der Mitte eines Blattes nach außen hin verästelnden Baumstruktur notiert und zeitgleich zugeordnet werden.

Was
Gedanken-Landkarten zeichnen

Wofür
Ideen sammeln oder entwickeln und gleichzeitig grafische Zuordnungen treffen

Wann
Phase (2) des Idealog-Prozesses: GENERIERUNG

Was hilft
phantasievoll denken in MÖGLICHKEITEN


Art
Einzel- und Gruppentechnik

Wielange
5-30 min

Für wen
Einsteiger - Fortgeschrittene


Womit
-
1 Gruppe (4-12 freiwillige TN),
- 1 Moderator, der die Methode kennt
- Material: Wandplakate/ Papier, Stifte, Tape

Wie
- Spielregeln
klären + vereinbaren
- Aufgabenstellung visualisieren; Beispiel: Wie können wir unseren Absatz wirkungsvoll steigern?
- Gruppe: Ideen per Zuruf äußern und mit allen Ideen eine sogenannte MindMap (Gedanken-Landkarte) anlegen, verfeinern und ausgestalten
- Moderator: alle genannten Ideen für alle sichtbar aufschreiben

Wichtige Tipps für erfolgreiches Mindmappen:
- Blatt/ Papier quer halten
- Thema/ Aufgabenstellung zentral in die Mitte schreiben
- Hauptstichworte/ -Bereiche führen als Hauptäste vom Thema weg
- dazugehörige Stichworte gehen dann als Unteräste jeweils von den dazugehörigen Hauptästen ab
- Details werden als Zweige jeweils angehängt
- Immer nur Stichworte zur Beschriftung benutzen
- Idealerweise mehrfarbig arbeiten, um das Gehirn anzuregen
- die Mindmap mit Bedeutungs-Symbolen versehen (z.B.: Ausrufezeichen für "Wichtig")

Variation: Mindmapping eignet sich auch vorzüglich als Protokolltechnik, um Ideensitzungen grafisch festzuhalten


Vorteile
- Exzellent geeignet, um das Gehirn ganzheitlich anzuregen.
- Zeigt bereits während des Festhaltens von Ideen Zusammengehörigkeiten auf
- Zeigt auch auf einen Blicke , wo noch "weiße Flecken" (Auslassungen) existieren
- Kann mittlerweile auch als Computer-Programm genutzt werden
- Verbindet intuitives und strukturiertes Arbeiten.

Nachteile
- Für rational-nüchtern denkende Beteiligte gewöhnungsbedürftig.

CreaJour 2009, Michael Luther


2-Attribut Listing
2-KAWA